Salonpop im Fauteuil
Freitagabend im Grünen Salon der Volksbühne: die Kasse im Treppenhaus hat gerade aufgemacht, auf der Bühne werkeln noch ein paar Techniker, und im Halbdunkel klirren die ersten Bionade- und Becks-Flaschen. Ein Plakat am Eingang verrät: Das Berliner “Textton-Label” Kook hat zum Kook Club geladen. Kleine blaue Flyer, quadratisch wie ein CD-Cover, kündigen zwei Namen an: Bruno Franceschini & Band, sowie Jan Böttcher, “die Stimme von Herr Nilsson”. Franceschini steht höchstpersönlich neben der Bühne und trinkt einen Espresso zur Beruhigung. Es gab Probleme beim Soundcheck, man arbeitet dran. Keine gute Gelegenheit, mal nachzufragen, was das eigentlich sein soll, ein Textton-Label. Glücklicherweise habe ich das aber schon gemacht… (Was mir Bruno Franceschini erzählt hat, und wie das Konzert dann ablief, erfährt man im taz-Artikel vom 26.11.2007. Für die BU des Artikel-Fotos bin ich gottseidank nicht verantwortlich, meine Mitbewohnerin meinte aber, Jan Böttcher würde auf dem Bild wirklich ein bischen wie Reinhard Mey aussehen
)