Publikationen: Presse
Medien & Kultur
- Ikone des Computerzeitalters In der Grauzone ziviler und militärischer Anwendung: Im November 1945 präsentierte das “Life”-Magazine Vannevar Bushs Vision des World Wide Web - eine universelle Wissensmaschine namens Memex, Abkürzung für Memory Extender, die zum Medienereignis wurde und Geschichte machen sollte (taz 22.11.2005)
- Last Exit Hodenhagen Erinnert sich noch jemand an die langen Sommer der Achtzigerjahre? Per Interrail durch Italien, Spanien, Portugal? Tauschen wir unsere Vergangenheit also gegen ein Wochenendticket: Eine sentimentale Reise zwischen Sülze, Kirchmöser und Wirus (taz 24.2.2003)
- Einfach wie Schnitzel essen Billig leben und Gehirnströme bündeln. Die Zentrale Intelligenz Agentur hat Erfolg mit neuen Geschäftsideen. Der Krise in der Medienbranche trotzen sie mit “Hands-on-Betreuung”. Aber ist das noch Kapitalismus oder nur ein Telespiel mit Bonuslevel? (taz 15.1.2003)
- Ich-AG seit 20 Jahren Zukunft der Arbeit (Teil 3): Verschleiße dich nicht! Denn Old Ecomomy und Normalarbeitsverhältnis sind schon in den Achtzigerjahren gestorben (taz 30.5.2003)
- Neues Programm An der TU sinnierte der politische Arm der Linux-Community über Wege aus dem Kapitalismus // “Das ist eine sehr subversive Weise” Stefan Meretz , EDV-Experte für die Gewerkschaft Ver.di, ist Mitbegründer des Oekonux-Netzwerkes. Seiner Meinung nach ist das Prinzip der freien Computersoftware übertragbar auf die Produktion anderer Güter - selbst von Autos (taz 5.11.2002)
- Shopping bis zur Abrissbirne Nicht die Stadtluft macht frei, sondern vor allem ein selbstbestimmtes Leben: Die Ausstellung “Glück - Stadt - Raum” in der Berliner Akademie der Künste dokumentiert das gelungene Leben in der Stadt (taz 23.10.2002)
- In der Minestrone ertrunken Mehr als heiße Luft: Das Quartett Fön bringt Literatur und Musik so zusammen, dass dabei Comedy, Poetry Slam und Popballade fusionieren. Musiziert wird auf Trompete, Bratsche und Gitarre, aber auch mit trockenen Brötchen (taz 30.9.2002)
- Leser sind knapp wie Tangas Zum Welttag des Buches locken Lesungen in die Buchläden. Doch die Branche befindet sich im Strukturwandel: Große Ketten verdrängen kleine Buchhandlungen in Nebenstraßen. Oder ins Abseits (taz 23.4.2002)
- Die Pointe im richtigen Moment Er hat nichts gegen die beiläufigen Effekte eines Stephen Kings und auch nichts gegen die Erzeugung von Frauentränchen. Sein eigentliches Vorbild aber ist Peter Bichsel: Eine Begegnung mit dem diesjährigen Open-Mike-Preisträger Tilman Ramstedt (taz 16.11.2001)
Buchbesprechungen im taz-Feuilleton:
- Lasst das revolutionäre Layout sprechen! Als die Revolte texten lernte: In den Jahren zwischen 1969 und 1972 agitierte das Anzeigenblatt “Agit 883″ - eine der bedeutendsten Publikationen der undogmatischen und radikalen Linken der Zeit. Ein neuer Sammelband dokumentiert die Ausgaben und erläutert die Zusammenhänge ihres Entstehens In: taz vom 4.12.2006
- Vollkommen zerrissene Epoche. Mit seinem neuen Roman “Sommergewitter” hat sich der Schriftsteller Erich Loest dem Geburtstrauma der DDR angenommen, dem 17. Juni 1953. In: taz Nr. 7812 vom 5.11.2005 (Zu: Erich Loest, “Sommergewitter”. Göttingen 2005)
- Ein Platz für Orpheus. Mit seinem neuen Roman macht der einstige Prenzlauer-Lyriker Uwe Kolbe einen Ausflug in die Crime-and-mystery-Sparte (taz 3.12.2003)
- Der Auftrag. Unternehmer sind keine Exoten und schon aus diesem Grund auch für Literatur interessant: Der Schriftsteller Burkhard Spinnen erzählt in seinem Buch “Der schwarze Grat” die Lebensgeschichte des Laupheimer Metall-Unternehmers Walter Lindenmaier. In: taz Nr. 7090 vom 28.6.2003 (Zu: Burkhard Spinnen, “Der schwarze Grat. Die Geschichte des Unternehmers Walter Lindenmaier aus Laupheim”. Frankfurt/M. 2003)
- Im Teilchenzoo. Gepflegte Beziehungslosigkeit: Tilman Rammstedt beobachtet in “Erledigungen vor der Feier” die Soziotope der Gegenwart. In: taz Nr. 7009 vom 20.3.2003 (Zu: Tilman Rammstedt, “Erledigungen vor der Feier”. Köln 2003)
- Die Ankunft des Rock ‘n’ Roll steht kurz bevor. “Populärmusik aus Vittula”: Mikael Niemi begibt sich in Schwedens hinterste Provinz. In: taz Nr. 6872 vom 9.10.2002 (Zu: Mikael Niemi, “Populärmusik aus Vittula”.München 2002)
- “Sie sollen mich für dumm halten”. Literatur als Kontrollmacht: In den Tagebuchcollagen seines “Echolot”-Projekts scheint Walter Kempowski als Autoreninstanz zu verschwinden. In: taz Nr. 6752 vom 18.5.2002 (Zu: Walter Kempowski, “Das Echolot. Barbarossa 1941″. 2002)